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(Fotos: Andreas Schauder)
Pressestimmen:
"Als ausdrücklich
'nicht slam-kompatibel' schätzt Patrick Kruse seinen
Text namens Schmelze ein und beweist damit einmal
mehr, dass Slam-Tauglichkeit und literarische Qualität
offenbar Gegensätze sind. Der beste Text des Abends,
meint zwar nicht die Jury, aber der Rezensent. Wenn 'das
feine weiße Pulver Kondensstreifen durch den blauen
Himmel meiner Augen zieht', wenn 'meine
Aldi-Einkaufsliste zum Gedicht wird, so klar, so hell',
spürt man 'den Abdruck meiner Hand im Stahl der
Städte', weiß um die Vielschichtigkeit, die Texte
haben können, wenn sie das Slam-Schema nicht nur
bedienen, sondern karikieren."
- Kieler Nachrichten vom 27.10.2007
„…immer
wieder blitzen Sätze auf: Patrick Kruse, dem bei der
Türklingel der Satz aufgeht „Man könnte unsere
Seelen sehen, weil es so kalt ist", oder Björn
Högsdal, der hinter „Autobahnauffahrt" das
„Daumenland" erkundet und im „Zuhause" den
einzigen Fleck findet „an dem es nach nichts riecht,
weil alles nach dir riecht" – es gibt also jede
Menge Münzen zu finden in diesem gar nicht so
belanglosem Meer."
- Kieler Nachrichten
„Tod eines
Joggers kommt daher wie eine expressionistische
„kleine Aster", „kinderaugenblau" und doch
so mörderisch."
- Kieler Nachrichten
„... und solche
Pointe spiegelt grandios das, was Dichtung ausmacht: die
Live-Einheit von Form und Inhalt. Wie bei Patrick K.: Pornos
titelt er lakonisch und greift zwecks Bebilderung zu
einem erstaunlichen Trick. Eine Videokamera projeziert
ihn beim Lesen auf die Leinwand, als blickten die
Entblätterten, denen der Erzähler sich mit den Worten
so gewaltig nähert wie mit den gierigen Augen am
Bildschirm, zurück auf ihn."
- Kieler Nachrichten
„Mit der „abgefuckten"
Lakonie eines Houellebecq erzählt auch Patrick Kruse
den lustlosen Terminkalender eines Wolllüstigen im Ritt
von Schoß zu Schoß. Auch hier ist die Verzweiflung der
Leere die Mutter der Sünde, dicht erzählt und
akustisch unterminiert vom Text-Sample aus dem
Diktafon."
- Kieler Nachrichten
„Dass das Publikum derart
„Un-Slamisches" goutiert, zeigt sein gewachsenes
Gespür für Zwischentöne. Und die beherrscht Patrick
Kruse, indem er sie im Dazwischen lässt- Zwischen den
Beinen der Nöte eines Penis-Models, das sein gewaltiges
Gemächt in ein dantesches Splatter-Movie treibt oder in
den Fugen unbeantworteter E-Mails im Posteingang (5), wo
das müllmailende Single-Werben zur neuen Hölle nicht
zuletzt des Textschreibens an sich wird."
- Kieler Nachrichten
Veröffentlichungen:
Der Poetische Füßling
2002. Begleitbücher des Literaturwettbewerbes der
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.
WortGewalten - Das
Hörbuch, sowie Begleit-DVDs der Veranstaltungsreihe.
Hörtürchen 2005 – Der
Adventskalender zum Lauschen auf CD.
Stadtgeschehen bei
Mischwetter – Anthologie 2006
Pardon (Magazin) 3/07
In der Nationalbibliothek
des deutschen Gedichtes in den Ausgaben 2004 und 2005.
Veröffentlichungen auf
diversen Rap-Samplern.
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